Show und Spektakel statt Kampf um Punkte für die Playoffs oder gegen den Abstieg. Zum 22. Mal steht am Samstag (17. Januar) der ALLSTAR Day der Basketball-Bundesliga (BBL) auf dem Programm, der BBL-Spielbetrieb legt für das deutsche Basketball-Unterhaltungs-Highlight des Jahres eine kurze Pause ein. In der Mannheimer SAP-Arena treffen die besten Spieler der Nord- und Südvereine im BBL-ALLSTAR-Game (Tip-Off 19.30 Uhr, live auf sportdigital.tv) aufeinander, schon davor bekommen die Zuschauer in Form von Dunking- und Dreipunktewettbewerben sowie dem Rookie-Game der besten deutschen U19-Spieler (mit Robin Christen von den LTi 46ers Juniors) tollen Basketballsport geboten.

Heiko Schaffartzik reiht sich damit in die lange Liste der „Gießener“ ALLSTAR-Game-Teilnehmer ein. Bei der ersten Austragung in der Saison 1987/1988 in der Ludwigsburger Rundsporthalle waren mit Henning Harnisch, Jan Villwock und Chris Seifert gleich drei Spieler des mittelhessischen Basketball-Bundesligisten mit von der Partie, im Laufe der Jahre wurde die Liste mit Namen wie Armin Andres, „Pat“ King, „Scooter“ Barry, Mike Mitchell oder „Chuck“ Eidson ergänzt. A2-Nationalspieler Schaffartzik ist nach Robert Maras (2007) und Rouven Roessler (2008) der dritte Deutsche in Folge, der die 46ers beim BBL-ALLSTAR-Game repräsentiert.
Der 1,83m große Guard der Gießener Mannschaft hat sich darüber gefreut, von Michael Koch ausgewählt worden zu sein, fügt allerdings – ganz bescheiden – hinzu, dass Koch „ja aus jedem Team einen Teilnehmer auswählen musste“ und die Nominierung sich dadurch relativiere. Schaffartzik, der sich bislang noch kein Allstar-Spiel im Fernseher angeschaut hat, ist nun vor allem gespannt darauf, wie die Atmosphäre in Mannheim sein wird. Außerdem freut er sich darauf, „gute Freunde zu treffen, die ich schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen habe“.
Nach seinem Einsatz in Mannheim rücken für den nach der ersten Saisonhälfte neuntbesten Vorlagengeber in der BBL (3,7 Assists pro Spiel) ab Montag dann wieder die LTi GIESSEN 46ers und die Vorbereitung auf die nächste Heimpartie gegen die EWE Baskets Oldenburg (24. Januar, 20 Uhr, Sporthalle Gießen-Ost) in den Mittelpunkt des Interesses. Die Mannschaft sieht er nach dem Sieg in Düsseldorf auf dem richtigen Weg, seine persönliche Leistung in dieser Saison bewertet er selbstkritisch als ausbaufähig: „In Düsseldorf hatten wir eine großartige Intensität in der Verteidigung, und ich denke, die hat am Ende den Unterschied ausgemacht. Wir alle wollen soviele Spiele wie möglich in der Rückrunde gewinnen und arbeiten zur Zeit sehr hart daran, dass dies auch klappt.“


